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Der nächste Infoabend findet am 15.04.2019 statt

Das Team

Das Team unserer Wochenstation arbeitet integrativ und ganzheitlich. Das heißt Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Krankenschwestern arbeiten zusammen für das Wohlbefinden der jungen Familie. Wir unterstützen Sie bei den ersten Schritten mit Ihrem Neugeborenen individuell und situativ.

Durch das 24 Stunden-Rooming-In lernen Sie und Ihr Kind sich schneller kennen und können sich ganz aufeinander einlassen.

Unser Ziel ist es ihre Eigenkompetenz zu fördern, Ihnen und Ihrem Kind zu helfen, sich aufeinander einzustellen, um dann als eingespieltes Team in den Alltag nach Hause entlassen werden zu können.

Die Verpflegung

Unsere Küche legt besonderen Wert auf frische regionale und gesunde Ernährung. Die Produkte stammen fast ausschließlich von Produzenten aus dem Odenwald und dem Taunus. Im rahmen der täglichen Patientenbefragung können sie anhand des Wochenspeiseplans Ihre Wünsche an unsere Diätassistentinnen weitergeben. Dabei haben haben Sie morgens die Wahl, sich an unserem Frühstücksbuffet zu bedienen oder sich Ihr Essen auf das Zimmer bringen zu lassen.

Mittag- und Abendessen werden im Zimmer serviert, wobei bei Stillenden auf entsprechend stillfreundliches Essen geachtet wird.

Individuelle Wünsche und spezielle Diäten können nach Rücksprache jederzeit berücksichtigt werden. Es besteht die Möglichkeit einer Diätberatung im Haus.

In unserm Aufenthaltsraum gibt es rund um die Uhr warme Getränke und die Möglichkeit sich mit Ihrem Besuch zurückzuziehen.

Das Kinderzimmer

Im Kinderzimmer lernen Sie die Pflege und das Handling Ihres Neugeborenen. Unser Pflegeteam unterstützt Sie dabei und leitet Sie zur Selbstständigkeit an. Die Schwestern haben hier die Möglichkeit sich ein Bild vom Zustand Ihres Kindes zu machen. Es wird auf Körpertemperatur, Atmung, Hautfarbe, Körperausscheidungen und Verhalten geachtet, der Gewichtsverlauf beobachtet und die Abheilung des Nabels unterstützt.

Bei Auffälligkeiten kann sofort reagiert und gegebenenfalls ein Kinderarzt hinzugezogen werden.

24 Stunden Rooming-in

Um die optimale Mutter-Kind-Bindung von Anfang an zu stärken bieten wir Ihnen das 24-Stunden-Rooming-in an. Ihr Baby kann Tag und Nacht bei Ihnen sein. Sie können sich in aller Ruhe miteinander vertraut machen und lernen so die Bedürfnisse Ihres Kindes kennen, dessen Signale verstehen und entsprechend darauf zu reagieren.

Gerade in den ersten Tagen nach der Geburt werden wichtige Weichen gestellt, z.B. um als Mutter mit dem Kind einen ähnlichen Schlaf- und Wachrhythmus zu entwickeln. Dies wiederum wirkt sich entlastend auf die erste Zeit zuhause aus und begünstigt zudem den Stillprozess.

Es ist jedoch jederzeit vor allen dingen auch nachts möglich, das Kind einige Zeit in die Obhut der Schwestern zu geben.

Die Stillberatung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, ein Baby während der ersten sechs Lebensmonate ausschließlich zu stillen. Das Stillen ist die natürlichste Ernährung für den Säugling und ermöglicht zudem den intensivsten Kontakt zwischen Mutter und Kind. Die Muttermilch ist in ihrer Zusammensetzung optimal an den Bedarf des Säuglings angepasst und erhält zusätzlich Antikörper und Abwehrzellen.

Das Kind wird möglichst noch im Kreißsaal innerhalb der ersten zwei Stunden nach der Entbindung angelegt. Durch frühes und häufiges Anlegen erhält Ihr Kind das Kolostrum (Erstmilch), welches wichtige Antikörper enthält, den Aufbau einer optimalen Darmflora durch Besiedelung des Darmes mit Darmkeimen begünstigt und die Darmperistaltik und damit die Ausscheidung des Mekoniums (Kindspech) anregt.

Wie oft ein Kind an die Brust will, ist in den ersten Tagen sehr unterschiedlich und hängt auch vom Temperament Ihres Kindes ab. Stillen Sie Ihr Baby nach Bedarf und geben Sie ihm so die Möglichkeit, seinen eigenen Rhythmus zu finden. In der Regel sind die Kinder vor allem nachts sehr unruhig und hungrig und wollen oft stündlich bis zweistündlich an die Brust. Da das Milchbildungshormon Prolaktin vermehrt nachts (bei Dunkelheit) ausgestoßen wird, können Sie, wenn Sie Ihr Kind in dieser Phase häufiger angelegen, eine Steigerung der Milchproduktion bewirken.

Wichtig ist, dass Sie auf die Hungersignale Ihres Kindes achten und legen sie es dann an Ihre Brust. Eindeutige Hungerzeichen in den ersten Tagen sind: saugende Bewegungen, Sauggeräusche, Schlecken an den Lippen, Zunge herausstrecken, Hand zum Mund führen. Weinen ist ein spätes Hungerzeichen!

Allen Frauen, die stillen möchten, bietet unser geschultes Team eine optimale Unterstützung für den Start in die Stillbeziehung an. Sollte es aus medizinischer Sicht notwendig sein, dass Ihr Kind zusätzlich abgepumpte Muttermilch oder Nahrung benötigt, zeigen wir Ihnen alternative Fütterungsmethoden mit Becher, Löffel oder Spritze durch das so genannte Fingerfeeding.

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