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Der nächste Infoabend findet am 15.04.2019 statt

Das Neugeborenen-Screening

Mit einem seit vielen Jahren etablierten Screening können bestimmte angeborene Stoffwechselstörungen und Unverträglichkeiten getestet werden. Diesen Störungen ist gemeinsam, dass eine frühzeitig begonnene Therapie Spätschäden der Erkrankungen verhindern und den Kindern eine normale und gesunde Entwicklung ermöglichen kann. Zur Durchführung dieses Screenings werden den Kindern zwischen der 36. und 48. Lebensstunde von den Kinderkrankenschwestern der Station einige Tropfen Blut aus der Ferse entnommen und an ein spezialisiertes Screening-Labor geschickt.

Das Hörscreening

Hörstörungen sind die am häufigsten auftretenden Sinnesbehinderungen im Neugeborenenalter. In Deutschland werden jedes Jahr 1.400 bis 1.600 Babys mit einer bleibenden Hörstörung geboren. Ohne ein Neugeborenen-Hörscreening werden Hörstörungen grundsätzlich zu spät erkannt.

Wenn die Eltern oder Erzieher bemerken, dass ihr Kind weniger oder schlechter spricht als andere Kinder ist es oft schon zu spät, um adäquat zu reagieren, denn ein gesundes Hörvermögen ist die Voraussetzung vieler Entwicklungsprozesse. Je später die Hörstörung erkannt und behandelt wird desto gravierender sind die Auswirkungen. Die Früherkennung und eine frühzeitige Behandlung kann negativen Folgen verhindern und dem Kind einen optimalen Lebensstart sichern.

Der Hörtest wird von unserem speziell geschulten Pflegepersonal durchgeführt. Die Untersuchung erfolgt in den ersten Tagen nach der Geburt mit Hilfe eines Messgerätes. Dabei wird dem Kind eine kleine Sonde in das Ohr gesteckt, über die dem Ohr ein leiser Ton angeboten wird, der von dort wieder zurückschallen sollte.

Bei Risikokindern oder kontrollbedürftigem Ergebnis wird das Signal in einem zweiten Messverfahren bis zum Hirnstamm gemessen. Der Test ist am einfachsten und schnellsten auszuführen, wenn das Baby schläft.

Der Hörtes ist nicht schmerzhaft und hat keine Nebenwirkungen.

Ist das Ergebnis kontrollbedürftig sollten Sie nicht viel Zeit verstreichen lassen. Ihr Kind benötigt dann innerhalb der nächsten vier Wochen eine fachgerechte Kontrolle in einer qualifizierten pädaudiologischen Einrichtung.

Adressen sowie weitere Informationen erhalten Sie durch das Pflegepersonal.

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